Fachtag „Teilhabe – Teilgabe: Inklusion leben lernen“

Fachtag „Teilhabe – Teilgabe: Inklusion leben lernen“ Vergrößern

Die Vielfalt und Verschiedenheit von Menschen anerkennen und wertschätzen – wie geht das in der Praxis von Kindergarten, Schule, Gemeinde und Diakonie? Dafür gibt es keine fertigen Handlungsanweisungen und Konzeptionen, sondern anhand der Bedürfnisse der Menschen und der vorhandenen Möglichkeiten ist immer wieder neu zu entwickeln, wie Teilhabe und Teilgabe gelebt werden können.

Auf einem ersten Fachtag für die EKM und die Landeskirche Anhalts wurde deshalb zu einem Austausch und zur Auseinandersetzung mit Impulsen von Experten eingeladen.

Am 19. September konnten über 50 Erzieher*innen, Lehrer*innen, Pfarrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Student*innen und Berufsschüler*innen in den Räumen der gastfreundlichen Theologischen Fakultät in Halle in den Franckeschen Stiftungen zu einem Fachtag – der auch ein Festtag war – begrüßt werden.

 Das Programm erdacht und vorbereitet hatte die „Initiative Inklusion der EKM, Diakonie und Landeskirche Anhalts“.

Nach einem geistlichen Impuls durch den Thüringer Landesgehörlosenpfarrer Andreas Konrath und einer Begrüßung durch PTI-Dozentin Dr. Angela Kunze-Beiküfner folgten zunächst zwei Vorträge: Rainer Schmidt, Theologe und ehemaliger Kollege des PTI in Bonn, arbeitet inzwischen als freiberuflicher Kabarettist, Autor und Referent. Hochprofessionell, zum Nachdenken anregend und gleichzeitig unterhaltsam lud er dazu ein, seine Definition „Inklusion ist die Kunst des Zusammenlebens von sehr verschiedenen Menschen“ vor den unterschiedlichsten Szenarien zu überdenken. Ilona Nord, Professorin für inklusive Religionsdidaktik, setzte im zweiten Vortrag einen neuen Akzent: Sie lud dazu ein, Kasualien als Praxis von Inklusion in der Kirche wahrzunehmen und nicht nur normativ von Inklusion zu reden.


Während des gesamten Tages und natürlich besonders in der Mittagspause wurden alle Gäste durch die Schülerfirma der inklusiven Schule Bildungsmanufaktur aus Halle fantastisch versorgt.

Nach der Mittagspause trafen die beiden Referent*innen des Vormittags auf Praktiker aus der EKM und der Landeskirche Anhalts:
Propst Christoph Hackbeil und Hans Jaekel als Vorstand der Evangelischen Stiftung Neinstedt sowie Erhard Hilmer für die Landeskirche Anhalts diskutierten über die Bedeutung von Teilhabe und Teilgabe in Schule, Diakonie und Gemeinde.

In kleinen Gesprächsrunden in der Form von Kompetenz-Pools konnte der Praxisaustausch vertieft werden, bevor sich mit einem Segenslied verabschiedet wurde. Nach ersten Rückmeldungen von Teilnehmer*innen eine gelungener Tag, der nach einer Wiederholung ruft.

Nach ersten Rückmeldungen von Teilnehmer*innen eine gelungener Tag, der nach einer Wiederholung ruft.

Der Bericht wurde vom Päd.Theol. Institut veröffentlicht:
http://pti.ekmd-online.de/portal/start/1-nachrichten/37319.html

Kindermedien und Medienkompetenz in Thüringen stärken

Gundula Bomm, Vorsitzende des Arbeitskreises Thüringer Familienorganisationen (AKF), möchte die Debatte um die Stärkung des Standortes Thüringen im Mitteldeutschen Rundfunk mit der Stärkung der Kindermedienstandortes Erfurt verbinden. Bomm wörtlich: „Die fachliche Kompetenz und die Produktion für Kindermedien gehören innerhalb des Mitteldeutschen Rundfunks nach Erfurt. “ Weiterlesen

Reden ist Silber, verstehen ist Gold – oder die Kunst der guten Kommunikation

Kommunikationsworkshop für haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende
in Sozialprojekten
am 30. Juni und 2. Juli 2015 im Mehrgenerationenhaus Waltershausen
Faltblatt
Die meisten von Ihnen werden täglich mit den unterschiedlichsten Situationen konfrontiert. Angesichts der zum Teil schwierigen Lebenslagen der Besucher und Gäste und ihrer
Familien sind Sie in Ihrer Arbeit und Ihrem Engagement für diese Menschen besonders herausgefordert. Denn oft sind es finanziell und sozial schwache Familien, alleinerziehende Familien,Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Familien,
Alleinlebende, Männer, Frauen und Kinder, die besonders belastete Lebensumstände wie (Langzeit)Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Suchtgefährdung bewältigen müssen.
Insofern ist immer Kommunikation gefragt……

Weiterlesen